Allgemeine Geschäftsbedingungen von Frau Kroker und die Lichtbildkunst

 

 

 Allgemeines

 

  • Die nachfolgenden allgemeinen Liefer- und Geschäftsbedingungen im (FolgendenAGB genannt) gelten für alle von der Fotodesignerin durchgeführten Aufträge, Angebote, Lieferungen und Leistungen.
  • Die AGBs des Fotostudios „Frau Kroker und die Lichtbildkunst“ gelten als anerkannt bei Auftragserteilung.
  • Wenn der Kunde den AGB widersprechen will, ist dieses schriftlich binnen drei Werktagen zu tun. Abweichenden Geschäftsbedingungen des Kunden wird hiermit widersprochen. Abweichende Geschäftsbedingungen des Kunden erlangen keine Gültigkeit, es sei denn, dass die Fotodesignerin diese schriftlich anerkennt.
  • Lichtbilder im Sinne dieser AGB sind alle von der Fotodesignerin hergestellten Produkte, gleich in welcher technischen Form oder in welchem Medium sie erstellt wurden oder vorliegen. Dazu zählen Negative, Dias, Papierbilder, Videos oder elektronische Dateien in jeder Form. 

 

 

Urheberrecht

 

  • Der Fotodesignerin steht das Urheberrecht an den fotografischen Produkten nach Maßgabe des Urheberrechts zu.
  • Die von der Fotodesignerin hergestellten Produkte sind grundsätzlich nur für den privaten Gebrauch des Auftraggebers bestimmt.
  • Überträgt die Fotodesignerin die Nutzungsrechte an ihren Werken, ist, sofern nicht ausdrücklich etwas anderes vereinbart wurde, jeweils nur das einfache Nutzungsrecht für den ausschließlich privaten Gebrauch übertragen worden. Bei einer weiteren Weitergabe von Nutzungsrechten bedarf es der besonderen schriftlichen Vereinbarung. Die inhaltlich unbeschränkte Nutzung für den kommerziellen Gebrauch wie Werbung, Presse und Ähnliches kann nachträglich bei der Fotodesignerin beantragt und gegen eine Gebühr von z. Zt. € 55,-pro Fotografie 1malig verwendbar erworben werden.
  • Das einfache Nutzungsrecht für den ausschließlich privaten Gebrauch geht erst nach vollständiger Bezahlung des Fotohonorars an den Auftraggeber über.
  • Der Besteller/Auftraggeber eines fotografischen Produktes i. S. des § 60 UrhG hat kein Recht, dieses Produkt zu vervielfältigen oder/und zu verbreiten in Presse, Werbung oder anderer ähnlicher Art, wenn die dafür entsprechenden Nutzungsrechte nicht übertragen worden sind. Diese Übertragung bedarf immer der Schriftform.
  • Ist die Übertragung weiterer Nutzungsrechte in Schriftform erfolgt, kann die Fotodesignerin darauf bestehen, dass ihr Fotostudio oder sie selber namentlich als Urheber genannt wird. Eine Verletzung des Rechts der Namensnennung sowie eine Verletzung des Vervielfältigungsrechts berechtigt die Fotodesignerin Schadensersatz geltend zu machen. Das Vervielfältigungsrecht im Sinne von § 60 UrhG verbleibt beim Fotostudio „Frau Kroker und die Lichtbildkunst“, sofern nichts anderes schriftlich vereinbart wurde.

 

 

Vergütung

  • Für die Herstellung der Lichtbilder wird ein Honorar als Stundensatz, Tagessatz oder vereinbarte Pauschale berechnet. Nebenkosten (Reisekosten, Modellhonorare, Spesen, Requisiten, Studiomieten, etc.) sind vom Auftraggeber zu tragen.

    Direkt nach Abschluss des Fotoshooting von privaten Aufnahmen ist das vereinbarte Honorar in voller Höhe zu entrichten.

    Bis zur vollständigen Bezahlung des Kaufpreises bleiben die gelieferten Lichtbilder Eigentum der Fotodesignerin.
  • Im Rahmen des übernommenen Auftrages besteht Gestaltungsfreiheit, soweit nicht ausdrückliche Vorgaben erfolgen. So sind Reklamationen bezüglich der Bildauffassung sowie der künstlerisch-technischen Gestaltung ausgeschlossen. Liegt kein Layout oder Briefing (Beschreibung des Bearbeitungswunsches) in schriftlicher Form vor, so gilt die Gestaltung des Fotodesignerin grundsätzlich als akzeptiert. Wünscht der Auftraggeber während oder nach der Aufnahmeproduktion Änderungen, so hat er die Mehrkosten zu tragen. Die Fotodesignerin behält den Vergütungsanspruch für bereits begonnene Arbeiten.
  • Liegt ein Layout oder Briefing (Beschreibung des Bearbeitungswunsches) mit ausdrücklichen Vorgaben in schriftlicher Form vor, kann der Auftraggeber Beanstandungen nur innerhalb von 3 Arbeitstagen geltend machen. Nach Ablauf dieser Frist gelten die Fotos als auftragsgemäß ausgeführt und angenommen. Ausgenommen hiervon sind nicht offensichtliche Mängel, für deren Geltendmachung eine Frist von einem Jahr gilt.
  • Mängel oder Fehler der von mir gelieferten Fotografien werden nach meiner Wahl durch Nachbesserung, Wandlung oder Minderung abgestellt. Gelingt ein Abstellen der Fehler oder Mängel nach erstmaliger Nachbesserung nicht (unter Einhaltung einer Frist von mindestens 6 Wochen) kann der Auftraggeber unter Ausschluss aller weiteren Ansprüche – gleich welcher Art und aus welchem Rechtsgrund – nach seiner Wahl entweder Rückgängigmachung des Auftrags oder Herabsetzung des Honorars in angemessener Höhe verlangen. Eine weitergehende Haftung für Mangelfolgeschäden ist – soweit gesetzlich zulässig -ausgeschlossen.

 

 

Haftung

 

  • Die Fotodesignerin verwahrt die Negative oder Daten sorgfältig. Sie ist berechtigt, aber nicht verpflichtet, von ihr aufbewahrte Negative oder Daten nach einem Jahr seit Beendigung des Auftrags zu vernichten. Die Fotodesignerin kann den Auftraggeber vor Vernichtung der Negative und Daten benachrichtigen und die Arbeiten zum Kauf anbieten. Eine Verpflichtung dazu besteht jedoch nicht.
  •  Die Fotodesignerin  haftet für die Lichtbeständigkeit und Dauerhaftigkeit der Lichtbilder nur im Rahmen der Garantieleistung des Herstellers des Fotomaterials. Negative und Datenmaterial werden nach dem Stand der Technik aufbewahrt und gesichert. Für Datenverluste oder -verfälschungen aufgrund von der Fotodesignerin nicht zu vertretender technischer Defekte oder Unglücksfälle kann keine Haftung übernommen werden
  • Die Zusendung und Rücksendung von Filmen, Bildern und Vorlagen erfolgt auf Kosten und Gefahr des Auftraggebers. Der Auftraggeber kann bestimmen, wie und durch wen die Rücksendung erfolgt.
  • Gefahr des Transports von Datenträgern, Dateien und Daten online liegen ebenfalls beim Auftraggeber. 

 

 

Leistungsstörung, Ausfallhonorar

 

  • Der Auftraggeber trägt das Risiko für alle Umstände die von der Fotodesignerin nicht zu vertreten sind ( z.B. Witterungszulagen oder wetterbedingter Ausfall bei Außenaufnahmen, Nichteinhaltung von Terminen, Krankheit,  Reisesperren oder höhere Gewalt). Fällt aus Gründen die die Fotodesignerin nicht zu vertreten hat ein verbindlich gebuchter Termin aus oder wird storniert, so hat das Fotostudio ein Anrecht auf 50 % der vereinbarten Aufnahmepauschale.
  • Sollte die Fotodesignerin unverschuldet (Krankheit, Unfall, Reisesperren, höhere Gewalt)nicht in der Lage sein einen Termin wahrzunehmen, wird sie sich um adäquaten Ersatz bemühen. Ein Rechtsanspruch auf Ersatz besteht nicht. Sollte kein personeller Ersatz verfügbar sein, wird die Fotodesignerin nach Wahl des Kunden entweder einen Ersatztermin anbieten oder gegebenenfalls bereits gezahltes Honorar zurück erstatten. Weitergehende Ansprüche an die Fotodesignerin sind ausdrücklich ausgeschlossen.
  • Wird ein Auftrag aus vom Fotostudio nicht zu vertretenden Gründen nicht fertig gestellt, steht dem Studio das volle Honorar zu. Als angefangen gilt ein Auftrag wenn mit der vertraglich geschuldeten Leistung von uns begonnen wurde.
  • Wird die für die Durchführung des Auftrages benötigte Zeit aus nicht vom Fotostudio zu vertretenden Gründen wesentlich überschritten, behalten wir uns vor eine Honorarerhöhung in angemessenem Verhältnis zu verlangen.
  • Angegebene Lieferzeiten sind unter Umständen abhängig von Zulieferfirmen und nicht rechtsverbindlich. Eine etwaige Überschreitung der Lieferzeiten die das Fotostudio nicht zu vertreten hat, bedingt weder einen Reklamationsanspruch noch preisliche Minderungen.
  • Farbabweichungen zu Monitoren in mäßigem Maße bei Nachbestellungen, sowie Randbeschnitte bei Papierabzügen sind aus technischen Gründen nicht zu vermeiden und begründen keinen Reklamationsanspruch.
  • Bei Nachbestellungen sind technisch bedingt kleine Farbabweichungen unvermeidlich. Sie begründen keinen Reklamationsanspruch des Auftraggebers.

 

 

Datenschutz

 

  • Zum Geschäftsverkehr erforderliche personenbezogene Daten des Auftraggebers können gespeichert werden. Die Fotodesignerin verpflichtet sich, alle ihr im Rahmen des Auftrags bekannt gewordenen Informationen vertraulich zu behandeln.

 

 

Bildbearbeitung, Nutzung und Verbreitung

 

  • Die Bearbeitung von Lichtbildern der Fotodesignerin und ihre Vervielfältigung und Verbreitung im Internet und in Intranets, in Online-Datenbanken, in elektronischen Archiven, die nicht nur für den privaten Gebrauch des Auftraggebers bestimmt sind, auf Diskette, CD-ROM oder ähnlichen Datenträgern ist nur aufgrund einer besonderen Vereinbarung zwischen der Fotodesignerin und dem Auftraggeber gestattet.
  • Lichtbilder, Negative und Dateien sind grundsätzlich Eigentum der Fotodesignerin und verbleiben bei ihr. Eine Verpflichtung zur Herausgabe besteht nicht. Eine Herausgabe an den Auftraggeber ist jedoch nach gesonderter Vereinbarung und Vergütung möglich. Hat die Fotodesignerin dem Auftraggeber Datenträger, Dateien und Daten zur Verfügung gestellt, dürfen diese nur mit vorheriger Einwilligung der Fotodesignerin verändert werden.
  • Wurde einer Einwilligung zur Veränderung des Bildes stattgegeben erfolgt durch Foto-Composing, Montage oder sonstige elektronische Manipulation ein neues Werk. Dieses mit [M] zu kennzeichnen. Die Urheber der verwendeten Werke und der Urheber des neuen Werkes sind Mit-Urheber im Sinne des §8UrhG.
  • Der Auftraggeber ist verpflichtet, Lichtbilder des Fotodesignerin digital so zu speichern und zu kopieren, dass der Name des Fotostudios (Frau Kroker und die Lichtbildkunst) mit den Bilddaten elektronisch verknüpft wird.
  • Der Auftraggeber ist verpflichtet, diese elektronische Verknüpfung so vorzunehmen, dass sie bei jeder Art von Datenübertragung, bei jeder Wiedergabe auf Bildschirmen, bei allen Arten von Projektionen, insbesondere bei jeder öffentlichen Wiedergabe, erhalten bleibt und die Fotodesignern/Das Fotostudio als Urheber der Bilder klar und eindeutig identifizierbar ist.

 

 

Schlussbestimmungen

 

  • Erfüllungsort für alle Verpflichtungen aus dem Vertragsverhältnis ist der Sitz der Fotodesignerin, wenn der Vertragspartner nicht Verbraucher ist. Sind beide Vertragspartner Kaufleute, juristische Personen des öffentlichen Rechts oder ein öffentlich rechtliches Sondervermögen, so ist der Geschäftssitz der Fotodesignerin als Gerichtsstand vereinbart.